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Im letzten Gruppenspiel der UEFA Champions League benötigt Borussia Dortmund gegen RSC Anderlecht einen Punkt, um sich den Gruppensieg zu sichern.

Die Schwarz-Gelben stehen zwar schon im Achtelfinale der UEFA Champions League, um jedoch auch als Gruppensieger in die Winterpause zu gehen, muss mindestens ein Unentschieden her. Im Hinspiel hatte Ciro Immobile die Gäste aus Dortmund in Führung gebracht, Adrián Ramos ließ in der zweiten Hälfte noch zwei Treffer für den BVB folgen.

Die Zeichen für einen Sieg stehen gut, denn die Borussia hat sieben der letzten acht Heimspiele in der Gruppenphase der Königsklasse gewonnen und nur eines verloren. Das 0:2 bei Arsenal FC war die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen. Sollte übrigens Arsenal gegen Galatasary mit mindestens sechs Toren Abstand gewinnen, würde den Schwarz-Gelben auch ein Unentschieden nicht reichen.

Sollte Sebastian Kehl gegen Anderlecht auflaufen, wäre es sein 38. Spiel für den BVB in der UEFA Champions League. In seinen bisherigen 37 Partien hat er ein Tor erzielt.


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Eine 0:2-Niederlage kassierte der BVB bei der Frankfurter Eintracht und rutschte damit erstmals seit dem 2. Spieltag der Saison 2007/08 auf den letzten Tabellenplatz ab.

Vor 51.500 Zuschauern stellte Alexander Meier bereits in der 5. Minute die Weichen auf Sieg. Der BVB hatte durch Ramos (51.) und Gündogan (81.) durchaus Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen und hatte zuvor bereits Pech bei einem Pfostentreffer (24.). Durch einen Abstimmungsfehler brachten sich die Schwarz-Gelben jedoch um die Chance auf zumindest einen Punkt, als Ginter per Kopf zu Weidenfeller zurückspielen wollte, der Keeper aber aus dem Tor gekommen war und Seferovic zum 2:0 (78.) traf.

Sebastian Kehl spielte von Beginn an auf der Doppel-Sechs neben Bender, wurde in der 74. Minute dann durch Gündogan ersetzt.


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Borussia Dortmund hat die Chance auf den vorzeitigen Gruppensieg in Gruppe D der UEFA Champions League am fünften Spieltag nicht genutzt und unterlag bei Arsenal FC verdient mit 0:2.

Arsenal begann die Partie von Anpfiff weg druckvoll und ging auch schon nach zwei Minuten durch Yaya Sanogo in Führung. Wenige Minuten später stand Sanogo erneut in aussichtsreicher Position im Strafraum der Dortmunder, diesmal scheiterte er aber mit seinem Abschluss. In der 19. Minute wäre Dortmund dann aber fast zum Ausgleich gekommen, als Ciro Immobile eine scharfe Hereingabe von Łukasz Piszczek direkt vor dem Tor nur ganz knapp verfehlte.

Arsenal blieb das aktivere Team und hatte auch in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs mehr von der Partie. Immer wieder hieß die Endstation für die Angriffe der Gastgeber aber Roman Weidenfeller. Wenige Minuten vor der Pause spielte der BVB Henrikh Mkhitaryan am Fünfmeterraum frei, dieser scheiterte mit seinem Abschluss jedoch an Arsenal-Schlussmann Emiliano Martínez.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Dortmund deutlich aggressiver und versuchte das Spiel zu dominieren. Die erste ganz große Gelegenheit in der zweiten Hälfte hatte aber Alexis Sánchez für die Gunners, als er nach starker Einzelleistung mit seinem Schuss nur knapp an Weidenfeller scheiterte. Kurz darauf setzte Alex Oxlade-Chamberlain einen gefühlvollen Heber aus 20 Metern an die Latte des Gästetores.

In der 57. Minute gab es dann aber doch den zweiten Gegentreffer im Emirates Stadium, als  Sánchez aus 20 Metern sein Glück versuchte und mit einem gezielten Schuss in die rechte untere Ecke Weidenfeller keine Chance ließ. Durch den Sieg liegt Arsenal nur noch zwei Punkte hinter Tabellenführer Dortmund und könnte den BVB am letzten Spieltag noch abfangen.

Sebastian Kehl kam in London nicht zum Einsatz.


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Leichtfertig verspielte der BVB den Auswärtssieg bei Aufsteiger SC Paderborn. Auch eine 2:0-Führung reichte den Schwarz-Gelben nicht zum Sieg.

In Ostwestfalen stellten Aubameyang (12.) und Reus (45.+1) eigentlich schon in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. In der zweiten Hälfte schaltete der BVB jedoch unerklärlicherweise einen Gang zurück, brachte Paderborn wieder ins Spiel und kassierte durch Rupp (60.) und Saglik (81.) doch noch den Ausgleich. Bitter war sowohl die Verletzung von Marco Reus als auch ein nicht gegebenes Tor von Kevin Großkreutz, das der Schiedsrichter wegen Abseits nicht anerkannte.

Für Sebastian Kehl ging es über 90 Minuten auf der Doppel-Sechs neben Ilkay Gündogan.


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Die WAZ schreibt von einem „unentbehrlichen“ Sebastian Kehl, der beim „BVB für Stabilität“ sorge. Als einer der letzten Spieler trat der Jubilar vor die Presse. Sein 300. Bundesliga-Spiel hatte er gerade absolviert, auch wenn er ein wenig wehmütig in die Mikrofone sprach: „Ich bin schon so lange dabei, da ist 300 eigentlich eine schlechte Zahl.“

Als 21-Jähriger war Sebastian Kehl vom SC Freiburg zur Borussia gekommen. Damals war Rudi Völler noch Teamchef der Nationalmannschaft und Matthias Sammer führte beim BVB das Kommando. Seit dem Jahr 2002 erlebte er die Fast-Insolvenz, mehrere Meisterschaften, ein Champions-League-Finale und verpasste aber auch wegen zahlreicher Verletzungen sehr viele Spiele.

Lob gab es für den Jubilar von höchster Stelle. „Das sieht überragend aus, wie er im Moment spielt“, sagte Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Jürgen Klopp lobte: „Er war richtig gut.“ Zwar hat er das Kapitänsamt an Mats Hummels abgegeben, doch die Qualität von Kehl bleibt weiter gefragt. „Er war ganz wichtig für uns“, stellte Zorc fest und meinte damit vor allem die Zeit, als es für die Borussia nicht rund lief.

Man werde sich sicher noch einmal unterhalten, stellte Michael Zorc eine Aussage in den Raum, die auch der Trainer unterstrich: „Sollte er am Ende der Saison immer noch so laufen, ackern und fit sein, dann sorge ich persönlich dafür, dass er bleibt“, verkündete Klopp. Doch Kehl wird selbst die Entscheidung treffen, wann für ihn Schluss ist. „Mal abwarten“, sagte Kehl auf die Nachfrage der Journalisten. „Jetzt haben wir gerade mal November. Und die weihnachtliche Zeit ist ja die Zeit der Besinnung.“