ENGAGEMENT
Sebastian Kehl engagiert sich für verschiedene soziale Projekte. Hier eine Auswahl:

ROTER KEIL - NETZWERK GEGEN KINDERPROSTITUTION

Roter Keil ist ein Netzwerk zur Bekämpfung von Kinderprostitution und Kinderpornografie. Es wurde von Kaplan Jochen Reidegeld ins Leben gerufen, der 1999 in Kooperation mit dem Orden der Salesianer Don Boscos die "Aktion Bosco Sevana" gründete. Daraus entwickelte sich der Verein "roterkeil.net".

Das Netzwerk besteht aus einer Stiftung sowie den vier Ortsgruppen Olfen, Greven, Senden und Bottrop. Es arbeitet bundesweit und unterstützt Projekte in verschiedenen Ländern Europas, Afrikas und Asiens. Durch gezielte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit bekämpft der Verein die Ursachen dieser Problematik.

Dabei unterstützt auch Sebastian Kehl den Verein. Zudem wirkte er unter anderem an der Entstehung des Buches "Das zerbrechliche Paradies" mit.

www.roterkeil.net

SMOG (SCHULE MACHEN OHNE GEWALT) - EIN NETZWERK GEGEN GEWALT UND SUCHT

Ziel des Netzwerks ist die vorbeugende Arbeit gegen Gewalt an Schulen und Kindergärten. Dies geschieht mithilfe einer Vernetzung unterschiedlichster Aktivitäten. Es geht darum, bei Kindern die Entfaltung eines positiven Sozialverhaltens und eine stabile Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Initiiert wurde SMOG 1999 Projekt von Polizei, Jugendamt und Staatlichem Schulamt im hessischen Vogelsbergkreis, 2001 wurde die Arbeit auf Osthessen ausgedehnt. Seit Februar 2002 wird es getragen und weiterentwickelt durch den Verein SMOG e.V.

Erwin Maisch, 1. Vorsitzender des Vereins, freut sich über die prominente Unterstützung: "Wir sind sehr dankbar, dass uns mit Sebastian Kehl aus unserer osthessischen Region seit Vereinsgründung ein herausragender Repräsentant als Vereinsmitglied zur Seite steht."

Der in Fulda geborene BVB-Profi ist vom SMOG-Konzept überzeugt: "Ich kann mich selbst noch gut daran erinnern, welches Gewaltpotenzial an Schulen herrschen kann, wenn kein Ansprechpartner da ist, mit dem man sich vertrauensvoll austauschen kann. Antikonflikttraining halte ich für sehr sinnvoll."

www.smogline.de

FD21 - FUßBALL, JUGEND, ZUKUNFT

FD21 steht für "Fußball in Deutschland im 21. Jahrhundert". Die Initiative ist ein Projekt der Stiftung Jugendfußball und wurde von Fußballstars und renommierten Sportwissenschaftlern zur Förderung der Fußballjugend ins Leben gerufen.

Im Mittelpunkt stehen neben der sportlichen Weiterentwicklung auch soziale und gesundheitliche Aspekte. Vor allem geht es darum, Kids für den Sport zu begeistern.

Stars wie Sebastian Kehl geben Talenten unter anderem Tipps aus ihrem Trainingsalltag. Der Dortmunder "Sechser" besucht zum Beispiel Trainingscamps und verriet auf www.fd21.de auch schon Übungen, mit denen er zusätzlich zum Mannschaftstraining an seiner Leistung feilt.

www.fd21.de

BALLANCE HESSEN - FUßBALL FüR INTEGRATION, TOLERANZ UND FAIR PLAY

Das Projekt "ballance hessen" setzt sich für Integration, Toleranz, Fair Play, Antirassismus, Gewaltverzicht sowie die Gleichberechtigung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, religiösen und ethnischen Hintergrund ein. Gefördert wird ein sportlich-faires Miteinander und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen. Sebastian Kehl engagiert sich als Schirmherr für die Ziele des Projekts.

Es ist ein Nachfolgeprojekt von "ballance 2006". Ab dem Jahr 2000 bis zur WM 2006 in Deutschland war ein aktives und auf Nachhaltigkeit angelegtes landesweites Netzwerk errichtet worden. Eckpfeiler des Projekts waren heterogene Partnerstrukturen, vielfältige methodische Ansätze, regelmäßige Workshops und prominente Repräsentanten. Unterstützt wurde "ballance 2006" durch namhafte Förderer aus Politik, Wirtschaft und Sport.

Sebastian Kehl übernahm die Schirmherrschaft, weil er sich voll und ganz mit der Philosophie und den Zielen des Projekts identifiziert: "Ich habe in Freiburg mit Georgiern und Spielern aus Mali zusammengespielt, in Dortmund mit Brasilianern und anderen Kulturen, die alle ihre eigene Mentalität haben und mit denen ich nie irgendwelche Probleme hatte. Ich bin mir meiner Vorbildfunktion durchaus bewusst. Mir war ein angemessenes Verhalten gegenüber Fans und in der Öffentlichkeit stets wichtig und selbst wenn man auf dem Platz im Eifer des Gefechts einmal aneinander gerät, gibt man sich hinterher die Hand und kann freundlich miteinander umgehen - das verstehe ich unter Fair-Play."

www.ballance-hessen.de